Hat die Batterie des eigenen Autos endgültig das „Zeitliche gesegnet“ und lässt sie sich nicht mehr dauerhaft laden, kommt man nicht darum herum, Ersatz zu besorgen. Doch nicht jede Batterie eignet sich für jedes Fahrzeug. Denn neben verschiedenen Größen und Befestigungssystemen muss auf die Leistungsfähigkeit der Batterie geachtet werden. Wer die folgenden Tipps beherzigt, sollte bei der Auswahl der richtigen Autobatterie keine Probleme haben.

Riesige Batterieauswahl – Doch welche passt ins eigene Auto?

Fachhändler vor Ort oder im World Wide Web, wie zum Beispiel Autoteiledirekt.de, bieten eine riesige Auswahl an Autobatterien in verschiedenen Größen und technischen Ausführungen. Ob eine Autobatterie in ein Auto passt, hängt unter anderem von ihren Außenmaßen, der Kapazität (wird in Amperestunden angegeben) sowie der Lage des Pluspols (entweder links oder rechts) ab. Welche Maße und Werte die Batterie haben muss, um in ein bestimmtes Auto zu passen, lässt sich im Bordbuch nachlesen. Noch einfacher wird die Beschaffung einer neuen Starterbatterie, wenn die alte Batterie bereits mit einer ETN, also einer Europäischen Teile Nummer, versehen wurde. Dann nämlich passen alle neuen Autobatterien mit gleichlautender ETN garantiert in das Fahrzeug. Sind weder die Informationen aus dem Bordbuch noch eine ETN verfügbar, hilft die Typschlüsselnummer des Autos weiter. Wer sie im Fachhandel angibt, erhält daraufhin eine Auflistung aller zum Fahrzeug passenden Batterien.

Auf die Leistung kommt es an: Ausreichende Energie für alle Verbraucher des Fahrzeugs sicherstellen

Sowohl die Abmessung als auch die Kapazität einer Autobatterie haben Auswirkungen auf deren Preis. Je mehr Amperestunden eine Autobatterie liefert, desto größer und teurer ist sie. Eine hinsichtlich der Leistung zu groß dimensionierte Batterie ist in der Regel kein Problem. Es ist aber durchaus möglich, dass sie sich aufgrund zu großer Abmessungen nicht im Batteriekasten befestigen lässt. Wird die Batterie jedoch zu klein und mit zu geringer Kapazität gewählt, kann sie den Energiebedarf des Autos nicht decken, wie unter anderem die Experten von Auto Bild betonen.

Gleiche Kapazität, höherer Preis: Verschiedene Batterietypen im Überblick

Verwirren kann den Batteriekäufer die Tatsache, dass verschiedene Batterien mit gleicher Kapazität und nahezu gleichen Abmessungen durchaus extreme Preisunterschiede von mehr als 100 Euro aufweisen können. Einerseits liegt dies daran, dass No-Name Produkte selbstverständlich deutlich preiswerter sind als Markenbatterien. Andererseits haben auch Batterien des gleichen Herstellers mitunter deutlich unterschiedliche Preise. Bei gleichem Aussehen handelt es sich hierbei um verschiedene Batterietypen, die sich hinsichtlich ihres Aufbaus grundsätzlich voneinander unterscheiden. Am häufigsten sind:

Blei-Batterien und Kalzium-Autobatterien

Die Blei- war lange Zeit der Standard für nahezu alle Fahrzeug, wurde jedoch mittlerweile durch de Kalzium-Batterie abgelöst. Letztere beinhaltet mit Kalzium beschichtete Bleielektroden, die weniger ausgasen als herkömmliche Bleielektroden. Daher sind Kalzium-Autobatterien wartungsfrei und müssen nicht mit destilliertem Wasser aufgefüllt werden. Sie eignen sich jedoch nicht für moderne Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik und/oder viele elektrischen Verbrauchern.

AGM-Batterien

In diesen Batterien ist das Elektrolyt in einem Glasfaservlies gebunden, wodurch die Akkus einen niedrigen Innenwiderstand haben. Dadurch ist auch nach langer Standzeit noch genügend Leistung für den Startvorgang vorhanden. AGM-Batterien wurden speziell für Fahrzeuge mit Start-Stopp Automatik entwickelt, bei denen herkömmliche Starterbatterien schnell überfordert sind.

EFB- bzw. AFB-Batterie

Im Gegensatz zu Standardbatterien werden bei diesen Akkus den Bleiplatten Kohlenstoffadditive hinzugefügt und die positiven Platten sind mit Polyester beschichtet. Dies erhöht die Lebensdauer und sorgt dafür, dass sich EFB- und AFB-Batterien ebenfalls für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik oder einer „hungrigen“ Bordelektronik eignen.

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